Foto: Linda Weritz

Gedanken zur Vorbereitung eines gelungenen Trainings

von Linda Weritz M.A.

Die ideale Trainingsumgebung

Die richtige Umgebung für das Training des Pferdes vorzufinden oder zu schaffen, ist für den gemeinsamen Trainingserfolg äusserst wichtig.
Übernehmen wir die Verantwortung für eine gemeinsame ideale Trainingsumgebung, geben wir dem Pferd die grösstmögliche Chance, erfolgreich zu sein.
Die richtige Umgebung beinhaltet verschiedene Gesichtspunkte. Einerseits beschreibt sie das Trainingsgelände an sich, welches sicher eingezäunt sein sollte (mindestens bis man eine neue Art der Arbeit, z. B. das Longieren mit der Doppellonge etabliert hat und die Reaktionen des Pferdes abschätzen kann) und über einen rutschfesten und auch ansonsten passablen Bodenbelag verfügen.
Die Ausrüstung des Pferdes sollte selbstverständlich ebenfalls passend und sicher sein. Gleichermassen beinhaltet die richtige Umgebung auch die sorgfältige Analyse bzgl. der eigenen inneren Gestimmtheit, unserer persönlichen Ausgeglichenheit und der Zeitspanne, die uns zur Verfügung steht, um eine Aufgabe zu erarbeiten.
Ein wichtiger Grundsatz in Bezug auf die persönliche Energie und Ausstrahlung, die wir als Trainer entwickeln wollen, besteht darin, eigene Sorgen und Probleme ‚zuhause’ zu lassen und dem Pferd in neutraler (bzw. positiver), ausgeglichener Weise gegenüberzutreten.

Das Pferd wird uns als Führungsperson anerkennen, wenn es einen Wert in dem erkennt, was wir tun und es uns und unsere ‚Anfragen’ bzw. Aufforderungen versteht. Deshalb ist es unsere Pflicht dem Pferd gegenüber, stets konzentriert, mit Hingabe und positiver Einstellung zu arbeiten.
Wenn wir zulassen, dass Nebensächlichkeiten unsere Arbeit beeinflussen, verwirren und stören wir das Pferd. Das Pferd beurteilt uns nach unseren Handlungen und nicht danach, wer wir sind.
Irrationale Ungeduld, Missbrauch oder gar Misshandlung können die Partnerschaft zerstören, unabhängig von unserem früheren Status als Führungsperson.

Es gibt viele Dinge, die zu beachten sind, wenn man mit Pferden arbeitet und alle sollten überprüft werden, bevor man die Arbeit beginnt. Dazu gehören:

1. Sicherheit
2. Fitness und Lernpotential des Pferdes
3. Eigene Einstellung/ Gestimmtheit/ Energie
4. Zeitfaktor
5. Ausbildungsgegenstände
6. Realistische Einschätzung unserer Fähigkeiten

In diesem Sinne wünsche ich angenehme Lernerfahrungen,
Linda Weritz

HIPPOLOGISCHE AKADEMIE des Internationalen
Instituts für Pferde-Kommunikationswissenschaft


12.03. – 14.03.2010
Anna Twinney (USA) war Monty Roberts
einzige Cheftrainerin Im März unterrichtet sie,
gemeinsam Linda Weritz
exklusiv für die Hippologische Akademie die feine lautlose
Kommunikation mit dem Pferd.
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02.04. – 04.04.2010
Theorie und Praxis
der Doppellongenarbeit
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30.04. – 02.05 2010  GHP-Vorbereitung,
Dual-Aktivierung, Sensibilisierungs-/
Desensibilisierungstechniken beim Pferd
in Theorie und Praxis
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04.06. – 06.06.2010 Imprint Training für Fohlen
nach Linda Weritz, sinnvolle Bodenarbeit im ersten Jahr
für perfekte Manieren junger Pferde
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Zu allen Kursen können auch eigene Pferde
mitgebracht werden.
Anmeldung unter: akademie(at)iipkw(dot)de