MUSS MAN AN DIE WIRKUNG VON GLOBULI GLAUBEN ?
von Antje Imdahl
In der Praxis stellen Tierhalter häufig Fragen zur Wirksamkeit der Globuli. Die Wahl des homöopathischen Mittels interessiert viele Menschen, mehr aber noch , wie sie wirken können und wieso“ so kleine, wenige Globuli “dies bewerkstelligen können.
Die richtige Auswahl des Arzneimittels ist eine sehr individuelle Arbeit, die genau auf das zu behandelnde Tier abgestimmt werden muß.
Grundsätzlich stellt sich der Tierheilpraktiker die Frage, welche Veränderung im Organismus zu den augenscheinlichen aktuellen Krankheitssymptomen geführt hat.
Die homöopathischen Arzneimittel werden nach dem Grundsatz„ Gleiches mit Gleichem heilen“ausgesucht. Durch die Gabe der Globuli werden die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert.
Wieso ein kleines Globuli solch eine Wirkung auf den Organismus hat, erklärt sich dadurch, dass im Wege der Arzneimittelsuche eben dasjenige Mittel verwendet wird, welches dem Krankheitsbild des Patienten entspricht. Bei einem gesunden Tier würden durch die Gabe derselben, aber nicht aufbereiteten Substanz genau diese Symptome entstehen, die beim erkrankten Tier gerade auftreten und geheilt werden sollen.
Die Frage nach dem Glauben an die Wirkung von Globuli ist ihrerseits eine Frage der Menschen, ein Tier stellt sie sich nicht. Es ist unvoreingenommen, wenn der Tierhalter ihm Globuli verabreicht, und die Wirkung stellt sich ein, obgleich das Tier nicht an sie glaubt. Ein Baby, ein kleines Kind- auch sie glauben nicht an Globuli , dennoch wirken diese. Der Glaube ist nicht entscheidend, kann aber eine wertvolle Ergänzung für den heranwachsenden oder den erwachsenen Menschen zur Gesundung sein.
