1. Platz Deborah und Slevo


Deborah & Slevo
Mein Pferd „Slevo“ ist meine grosse Liebe auf vier Hufen. „Den will ich – und keinen anderen“, das war mir schon klar, als er mich vor 22 Jahren das erste Mal anschaute. Seither ist „Slevo“ mein bester Freund und Lehrmeister. Wir haben unheimlich viel zusammen erlebt, sind zusammen durch dick und dünn gegangen, haben Erfolge gefeiert, jede Menge Spass gehabt, aber auch viele Krisen überstanden. Das schweisst zusammen.

 

2. PLATZ Katharina und Boy

Boy und Katharina

Boy und mich verbindet eine besondere Beziehung. Wir kennen uns nun seit acht Jahren und mit jedem Jahr wurde die Verbindung stärker. Was uns verbindet ist einerseits die bedingungslose Liebe und das Vertrauen und auf der anderen Seite der sportliche Erfolg (bis zur Klasse S), der uns beide sehr stolz macht. Ich habe die letzten Jahre immer mehr über die Psychologie und Kommunikation von Pferden gelernt, was mich auch zu meinem aktuellen Studium bewogen hat. Ich merke immer wieder, wie viel das unserer Beziehung bringt. Denn man kann auch in Dressurprüfungen so mit dem Pferd kommunizieren, dass es einen wirklich versteht. Ich freue mich auf noch viele wunderschöne Jahre, in denen ich ihn immer besser kennen lerne und in denen wir auch noch die ein oder andere Schleife absahnen können.

 

 

 

3. PLATZ Jenny, Black Velvet und Pepper

Black Velvet und Jenny

Black Velvet und ich lernten uns 1999 kennen. Ich hatte wenig Ahnung von Pferden und er hatte erkennen müssen, das Menschen unfair und unberechenbar sind und er wollte mit ihnen nichts mehr zu tun haben. Also rannte er um sein Leben, wenn man ihn von der Weide holen oder mit ihm arbeiten wollte. Vielleicht war es genau das, was mich reizte. Ich fühlte mich sofort mit diesem Pferd verbunden. Mit mäßigem Erfolg versuchte ich ihm zu zeigen, dass er mir wichtig ist und dass ich ihm nichts Böses möchte. Glücklicherweise lernte ich vor ca. vier Jahren eine Parelli Trainerin kennen, welche uns auf den für uns richtigen Weg brachte. Heute haben wir viel Spaß zusammen. Black Velvet zeigt mir, dass er gerne bei mir ist und mir vertraut. Er will immer alles richtig machen und mir gefallen. Ich bin sehr glücklich, ihn zu haben. Er ist das beste Pferd der Welt!!!

 

 

 

Wir bedanken uns bei allen Finalisten für eine tolle Leistung und freuen uns auf eine gemeinsame, erfolgreiche Zukunft zum Wohle der Pferde!

Tobias und L'amour

Springpferd gesucht und L’amour gefunden !

Da stand sie nun:  Westfale, Stute, Fuchs, groß, schlaksig und viel zu jung – und dann ist es passiert! Wir mochten uns auf den „ersten Ritt“. Der Grundstein für eine besondere Freundschaft war gelegt. Junges Pferd – junger Reiter, wir lernten gemeinsam. Durch gegenseitiges Vertrauen entstand die jetzige Partnerschaft und - statt einem Springpferd auf dem Papier wurde L’amour ein klasse Dressurpferd auf dem Platz. Noch sind wir am Anfang unseres gemeinsamen Weges, doch bisher war es einmalig schön.

Annika und Flummi

Der Anruf

Ich war total nervös und wollte nach Ende des Votings so schnell wie möglich Gewissheit über den Ausgang,dann endlich am Dienstag das erlösende Gespräch mit Ulrike Beck. Einfach überwältigend "mein Flummi und ich", wir hatten es geschafft! Ich habe es direkt Flummi erzählt, denn ich wußte, er behält es für sich, da kann ich mich voll auf ihn verlassen.

Flummi und Annika
Flummi und ich, seit nunmehr 13 Jahren ein unzertrennliches Paar mit vielen Höhen und Tiefen, beiderseitiger Krankheit und Gesundheit. Im Sommer 1997 suchte sich ein unförmiger zwei-jähriger Knabbi Wallach ein junges 14 jähriges Mädchen auf der Weide aus. Seit diesem Tag schulte er mich in allem. Er lehrte mich Demut, Konsequenz, Geduld, Zuhören, bedingungslose Liebe, er gibt immer sein Bestes, er trotzte allen Zweiflern. Flummi ist der Grund für meine Passion.

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INFO: Die Kandidatinnen und Kandidaten wurden umgehend von der Redaktion über den Ausgang des Votings und den Einzug ins Finale informiert, mußten es aber bis zur Veröffentlichung der CAVALLO Mai Ausgabe 2010 geheimhalten.

Kirsten, Fallada und Herbertchen

Unser Anruf

Ich habe mich sehr gefreut, es nach Betrachtung aller Videos insgeheim auch ein kleines bisschen erwartet. Jetzt ist es fast wie früher nach einer Klausur, man fühlt sich ganz befreit und freut sich auf das, was da noch kommen soll!

Kirsten & Fallada & Herbertchen

Fallada habe ich seit mittlerweile 18 Jahren, da kennt jeder genau die Mimik und Gestik des anderen, wir unterhalten uns fast in Geheimsprache. Ursprünglich wollte ich einmal Turniere reiten, merkte aber nach einigen Starts, dass Falladas sensibles Gemüt dafür nicht geeignet ist, da er pausenlos und unabstellbar rumschrie. Dafür nahm ich ihn häufiger in den Urlaub mit nach Frankreich, Österreich oder an die Nord- und Ostsee. Zwischenzeitlich versuchte ich immer wieder gute Reitlehrer zu finden, um unser Dressurreiten zu verbessern, fast immer wurde ich aber enttäuscht, da von den angeblich feinen Hilfen die Reitlehrer im praktischen Leben nicht viel hielten. So bastelte ich viel
alleine vor mich hin und brachte ihm Übungen wie den spanischen Schritt in Eigenregie bei. So kam ich auch zum Reiten "ohne alles" wobei er soviel Motivation mitbringt, dass er vor lauter Anstrengung anfängt zu grunzen. Da ich ihn im Offenstall in Eigenregie halte, mussten wir uns immer mit Beistellpferden und -Besitzern auseinandersetzen, was ganz
schön frustrierend sein kann. Vor drei Jahren war ich es endgültig leid, und kaufte zur Unterhaltung für Fallada Herbert dazu. Schnell merkte ich dass meine Sorge, der kleine Wallach könne von dem großen Hengst unterdrückt werden völlig unbegründet war, denn es entwickelte sich genau umgekehrt, Herbert ist eindeutig der Chef. An Herbert begeistert mich, dass er in fremder Umgebung vor allen Dingen neugierig ist und ungelaublich schnell lernt. Obwohl er leider so dick ist; schon beim Kauf fragte mein Freund die damaligen Besitzer ob sie sicher seien, dass Herbert nicht tragend ist, ist er mit seinen kleinen Füßchen unglaublich geschickt. Er reagiert schon so gut auf mich, dass ich ihn sogar nur zusammen mit den Hunden freilaufend zu einem Spaziergang mitnehmen kann, wo er auf Kommando sicher angerannt kommt. In den letzten Wochen war er das erste Mal richtig krank und mehrmals täglich musste er unangenehme Prozeduren über sich ergehen lassen, was er geradezu stoisch erträgt. Selbst beim Ablegen in der Narkosebox war er dabei so vertrauensvoll, dass er sich einfach wie ein Hund erst hinsetzte, während er das Bewustsein verlor. Beim Aufwachen streichelte ich die ganze Zeit seinen Kopf, so dass er eine halbe Stunde noch ganz ruhig liegenblieb, bevor er seelenruhig aufstand und dann auch sicher stehenblieb!!
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INFO: Wenn ihr erfahren möchtet wie es Herbertchen geht, dann schreibt Kirsten unter
redaktion(at)zeitfuerpferde(dot)de  Stichwort: Herbertchen

Lisa und Balu

Unser Anruf

Als ich erfahren habe, dass Balu und ich im Finale sind, habe ich mich total gefreut. Meine Schwester Anne, die das Ganze mit ihrem Weihnachtsgeschenk ja überhaupt möglich gemacht hat, hat erst einmal einen dicken Schmatzer bekommen. Diese Idee von Anne war schon klasse! Und auf mein Pony bin ich natürlich mächtig stolz!

BALU und Lisa

Was ist das Besondere an der Beziehung zwischen Balu und mir? Balu ist einfach ein tolles Pferd! Er hat immer gute Laune, ist immer motiviert mitzumachen und total vielseitig. Natürlich gibt es Pferde, die besser in Dressur sind, höher springen und schöner steigen, aber Balu macht einfach alles – und alles mit Begeisterung! Er ist ein echter Partner. Da ich für ihn verantwortlich bin, versuche ich seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Er darf in einem Laufstall leben, ich nehme regelmäßig Reitunterricht bei guten Ausbildern, ich biete Balu beim Training Abwechslung, er bekommt gutes Futter, regelmäßig kommen Hufschmied, Sattler, Tierarzt und was ein Pferd sonst so braucht. Balu darf sich auf mich verlassen und ich mich auf ihn.

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INFO: Auf die Performance von Lisa und Balu sind wir besonders gespannt!!!Smiley

Rachel und Dreamy

Unser Anruf

Der Anruf kam und natürlich habe ich mich tierisch gefreut! Ich fühlte mich sehr geschmeichelt, denn das zeigt, dass ich super fleißige Fans habe. In diesem Sinne vielen Dank an Euch!

DREAMY und Rachel

Dreamy und ich haben eine ganz besondere Bindung zueinander. Das liegt wohl nicht zuletzt an Dreamys Vergangenheit. Als ich sie kennenlernte wurde sie gerade vor dem Schicksal beim Schlachter gerettet. Die Vorbesitzerin war mit ihr überfordert und Dreamy entwickelte sich zu einem gefährlichen, nicht mehr händelbaren Pferd. Bei unserer ersten Begegnung biss sie mich in die Jacke. Die erste Zeit war recht schwer und dennoch war für mich schnell klar… wir gehören zusammen! Und so sollte es auch sein. Wir haben sehr viel Zeit und Arbeit auf uns genommen mit einem wunderschönen Ergebnis. Ich vertraue Dreamy blind, ebenso wie sie mir. Mit viel Liebe entwickelte sich Dreamy schon innerhalb kurzer Zeit zu einem entspannten, motivierten Freizeitpartner. Wir beide kennen uns genau und lieben Herausforderungen an denen wir (zusammen)wachsen. Was allerdings besonders wichtig ist, ist dass es nie langweilig wird, wir fordern uns nach wie vor immer gegenseitig.

Bei uns passt das Sprichwort „Nomen est Omen“ absolut… Dreamy ist mein wahr gewordener Traum!

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INFO: Wenn wir die Bewerbungsfrist nicht verlängert hätten, gäbe es Rachel und Dreamy nicht im Finale, das wäre sehr schade gewesen.

Sarah und Glitifax

Unser Anruf

Den Anruf von der Zeit für Pferde Redaktion habe ich zuerst einmal verpasst. Erst im Laufe des Tages entdeckte ich den unbeantworteten Anruf von Ulrike Beck. Da war die Aufregung natürlich riesig. Was würde dieser Anruf bedeuten, etwas Gutes oder doch eine persönliche Absage?

Vor lauter Aufregung tippte ich die aufs Band gesprochene Nummer sicherlich zuerst einmal  5 x falsch ein, bis ich schließlich Frau Beck am Telefon hatte. Dann die Nachricht: Glitfaxi und ich haben es geschafft. Mir fiel natürlich ein riesen Stein vom Herzen und die Freude war riesig. Endlich dürfen wir zeigen was wir können. Diese wahnsinnigen Neuigkeiten musste ich meinem Pferd dann natürlich sofort mitteilen und ich bin mir sicher, Glitfaxi hat sich ebenso gefreut wie ich und in seinen Augen habe ich ein genauso großes Lächeln erkannt wie das, das meinem Mund seit dem Anruf unentwegt strahlen lässt.

GLITFAXI und Sarah

Als ich Glitfaxi zum ersten Mal sah wusste ich sofort, er ist es, mein Traumpferd. Nass und etwas abwesend wirkend stand er im Paddock, präsentierte sich also nicht gerade von seiner besten Seite - und doch verzauberte mich dieses Pferd. Auch wenn seine schöne, silberne Mähne und sein sonst so glänzendes Fell an diesem Herbstmorgen mehr einem nassen Hund glichen merkte ich sofort, dass ich soeben mein Herz verschenkt hatte. Was mich an Glitfaxi so faszinierte und bis heute fasziniert sind seine Augen. Denn auch wenn wir keinen Wortwechsel führen können, habe ich stets das Gefühl, mit ihm reden zu können.  Ich glaube es ist die Art wie er mich ansieht, er gibt mir das Gefühl, dass er jedes meiner Worte versteht. So kann ich auch an jedem noch so schlechten Tag zu ihm fahren und wissen, dass es mir danach besser gehen wird. Auf seinem Rücken kann ich die Welt vergessen und ich hoffe und glaube, dass ich ihm auch ein Gefühl der Geborgenheit gebe. Es sind kleine Dinge wie ein gleichzeitiges „Abschnaufen“ von uns beiden, die mir zeigen wie eng unsere Verbindung ist.

Glitfaxi ist in unseren bisherigen anderthalb Jahren vielmehr als ein Trainingspartner, Sportsfreund oder deresgleichen geworden. Er ist mein bester Freund und ein Teil meiner Familie, der mich immer wieder zum strahlen bringt.

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INFO: Sarah und ihr kleiner wilder Freund, die uns im Contest mit Sicherheit viel Freude bereiten werden.

Sina und Loreley

Unser Anruf

Ich war die Tage nach Abschluss des Votings schon total aufgeregt und konnte den Anruf gar nicht mehr erwarten. Als dann endlich das Telefon klingelte und mich die super Nachricht erreichte, war ich total von den Socken. Ich habe mich riesig gefreut, dass mir die Möglichkeit offen steht, mit Loreley nach Neuss zu fahren und wusste zuerst gar nicht, was ich sagen sollte. Es verschlug mir sprichwörtlich kurz die Sprache.

Loreley und Sina

Als ich vor gut drei Jahren anfing Loreley zu reiten, war ich vorher eigentlich nur eine kleine Feld, Wald und Wiesenreiterin gewesen. Mit Loreley hatte ich die Möglichkeit und das Verlangen dies zu ändern. Sie war damals noch recht jung und so lernten wir zusammen die klassische Dressur kennen und gingen vollkommen darin auf. Ich fing zudem an mich viel intensiver mit Bodenarbeit und Zirzensik zu befassen und lernte unglaublich viel über das Verhalten und die Kommunikation von Pferde dazu. Loreley begleitete mich bei all diesen Etappen, verzieh mir auch meine kleinen zwischenzeitlichen Patzer und stand all meinen neuen Ideen immer offen gegenüber. Es war ein unglaubliches Gefühl, die erste geglückte Traversale mit ihr zu reiten, oder als sie sich das erste mal für mich hinlegte. All diese Erfahrungen machten wir gemeinsam und wir lernen jeden Tag wieder neu dazu.

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Info: Zwei bescheidene Freunde, auf die man im Contest gespannt sein darf.

Die Jurymitglieder