Jürgen über Looping
Looping war fünf Jahre alt, als ich ihn zum ersten Mal bei Familie Steindl (München) gesehen habe. Bereits bei unserer ersten Begegnung präsentierte er sich als ein absolutes Bewegungstalent, war extrem frech und arrogant.
Zu Beginn seiner Ausbildung ist Looping schon immer gestiegen, er bewegt sich gerne auf zwei Beinen, er findet sich selber ganz toll, hat ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein und hat schon immer gerne gezwickt.
2002 habe ich Looping das erste Mal mit Bosal in der großen Tour, in Nörten Hardenberg vorgestellt. Er ist bis heute das einzige Pferd, das mit dieser Zäumung im internationalen Springsport startet.
Loopings Vorzüge: Schon in Springpferdeprüfungen der Klasse A und L zeigte Looping seine extreme Vorsichtigkeit am Sprung. Er wollte einfach nie die Stange berühren. Er ist sehr intelligent, hat sehr schnelle Reflexe, die Begabung, sich während des Turniers und vor den Sprüngen zu konzentrieren, läßt sich dann nicht mehr ablenken.
Loopings Hobbys
Reisen und Publikum hat Looping am Liebsten, steht gerne im Mittelpunkt und ist extrem verfressen, Box und zuhause bleiben findet Looping langweilig.
Looping auf Turnier
Bereits am ersten Tag ist Looping sehr aufgeregt (positiv) und kann es kaum erwarten, bis der erste Start folgt. Beim Einritt konzentriert er sich zunächst auf das Publikum, die Musik und die Umgebung, das lasse ich ihm zu, denn er liebt es, wenn das Publikum klatscht. In dem Moment, wo wir über die Startlinie reiten und das erste Hindernis ist in Sicht konzentiert er sich nur noch auf das Wesentliche.
Loopings Freunde
Vicky und Ronja, die beiden Islandhunde und der weiße Esel Jack. Wenn wir während unserer Reisen und bei Siegerehrungen auf Thomas Mühlbauer und seinen Hengst "Asti Spumante" treffen, dann wiehern sich die Beiden immer zu.
