
Jürgen Krackow und Looping begeistern auf der Equitana
Nach zwei Jahren war es wieder soweit. Die Pforten der weltgrößten Pferdemesse haben sich am 14. März wieder geöffnet. Eine Woche lang stand das Thema Pferd im Mittelpunkt des Geschehens. Bereits zu Beginn drängten Tausende durch die 12 Hallen und erkundeten alles was die Reitsportindustrie zu bieten hatte. Auch die Stars der Reitsportzzene blieben nicht fern. Isabell Werth, Ingrid Klimke oder Bettina Hoy waren für die Besucher hautnah erlebbar. Am Ende konnten über 200.000 Besucher gezählt werden. Der Reitsport sitzt wirtschaftlich nach wie vor fest im Sattel, eine Bilanz die in diesen Tagen gezogen werden konnte. In 9 Tagen waren 1000 Stunden Programm für den Veranstalter der Equitana zu bewältigen.
Auch Zeit für Pferde hat einen Teil dazu beigetragen und auf die Equitana einen besonderen Gast eingeladen. Looping, Weltklassepferd und Globetrotter, so könnte man ihn vielleicht kurz umschreiben. Normalerweise sind die etablierten Turnierplätze der Welt Ziel seiner Reisen. Am Mittwoch der Messewoche stieg er zusammen mit seinem Reiter Jürgen Krackow allerdings in Essen aus seinem Transporter. Mit dabei waren auch sein Stallkollege Baskier, den Jürgens Schülerin Camilla Wecht vorstellen durfte. Viel Zeit blieb nicht, sich auf den ersten Auftritt in der Showhalle 6 vorzubereiten. Am Donnerstag Morgen gings auch schon los. Looping und Baskier waren beide hochmotiviert den Zuschauern eine perfekte Show zu liefern. Ein langes Zusammensein und das daraus entstandene tiefe Vertrauen zwischen Pferd und Reiter reflektiert die Reiterei von Jürgen Krackow und Looping auf Bosalzäumung. Die ersten Sprünge nahm Looping zum Aufwärmen gelassen zur Kenntnis. Richtigen Spaß macht es halt erst ab 1,50 und am liebsten ohne alles. Auch wenn manch ein Zuschauer die Worte des Hallensprechers schon etwas unglaubwürdig deutete, Looping überzeugte mit Taten. Das Bosal runter, Jürgen bekam nur noch einen kleinen Halsring in die Hand, angaloppieren, vier Galoppsprünge und 1,50 sind kein Problem. Auch Camilla und Baskier, der ebenfalls auf Bosal gezäumt war, machten ihre Sache trotz anfänglichem Lampenfieber sehr gut. Beide zeigten feine Reiterei über Sprünge. Am Freitag gings in Halle 10. Am späten Nachmittag hatten die Besucher die Möglichkeit die „Vier“ nochmals zu sehen. 
Das Highlight am Samstag Nachmittag vor vollen Rängen. Fasziniert blickten 7.500 Zuschauer auf Looping einen Top-Sportler, der mit seinen 15 Jahren nach wie vor begeistert. Losgelassen im perfektem Rhythmus in feinster Abstimmung, mit Bosalzäumung und ohne demonstrierten Jürgen und Looping Springreiten. Die Stangen in den Springständern waren am Ende angekommen und ein zufriedener Looping verließ die Halle. Die Show war zu Ende und weiter geht’s, die nächsten sportlichen Aufgaben warten.
