Jahrgang 1962, verbrachte schon seit frühester Kindheit ihre Zeit mit Pferden.
Bereits mit 16 Jahren bestritt sie mit ihrem ersten Pferd, einem Welsh- Araber, die ersten Springturniere. Es folgten verschiedene andere Disziplinen wie z.B. Distanz- und Westernreiten. Aber immer wieder zog es sie zur Vielseitigkeit.
Trotz ihrer ersten Erfolge dort, beschäftigte sie dabei aber immer wieder die Frage, wie die Harmonie und das Vertrauen zwischen ihr und ihrem Pferd noch selbstverständlicher, leichter herzustellen und artgerechter zu gestalten sei.
Im Jahr 1984 kam sie nach Köln und arbeitete in einer Rundfunkanstalt und hörte zum ersten Mal von der Methode des Reiten und Springens nach der „natürlichen Methode“. Schon kurze Zeit später absolvierte sie in Bremen ihren ersten Spring-Grundkurs. Dieser Kurs und das erste dort vermittelte Grundwissen, waren für Helga Berrenrath der entscheidende Wendepunkt. Sie hatte gefunden, wonach Sie so lange gesucht hatte! Es folgten regelmäßig weitere Lehrgänge und Vertiefung der Ausbildung. Während ihrer eigenen Ausbildung lernte Helga Berrenrath den „Altmeister“ Hans-Jochen Webers kennen, der sich ebenfalls seit Jahrzehnten der Ausbildung von Pferd und Reiter nach der „natürlichen Methode“ verschrieben hatte. Mit der Zeit wurde H.J. Webers zum „spiritus rector“ und väterlichen Freund bis zum heutigen Tage. 
Ein weiterer „Wendepunkt“ im Leben der Helga Berrenrath, war 1991 der Kauf des erst 3-jährigen Vollbluthengst Feivel. Vom ersten Tag ihres Zusammenseins an, bildete sie ihn nach der natürlichen Methode aus. Schon kurze Zeit später - im März 1992 - stellte sie gemeinsam mit drei weiteren jungen Frauen ein Team zusammen, dass sich zum Ziel setzte, bei der Hop-Top-Show, anlässlich der Equitana in Essen, eine Springformation ohne Trense vorzuführen. Sie wollten demonstrieren, wie die solide und absolut gewaltfreie Grundausbildung nach der „natürlichen Methode“ dazu führt, dass Pferd und Reiter - ohne Zäumung - partnerschaftlich und vertrauensvoll harmonieren können.
Es folgte ein hartes Trainingsprogramm bis die Choreografie und Harmonie aller Pferde und Reiter der Formation aufeinander abgestimmt waren.
Nach einem Jahr des Trainings, erhielt „das besondere Springteam“ die persönliche Einladung des damaligen „Mr. Equitana“ - Wolf Kröber - ihre Formation anlässlich der "Weltmeisterschaften der Viererzugfahrer in Riesenbeck" vorzustellen. Wolf Kröber und das Publikum waren dann so begeistert, dass das Ziel „Hop-Top-Show“ 1993 in Essen erreicht war. 
Auf dieser Equitana war „das besondere Springteam“ fester Bestandteil aller Hop-Top Abende und riss das Publikum regelmäßig zu Begeisterungsstürmen hin - kein wirkliches Wunder, denn immerhin war es das einzige Springteam der Welt, das je in der Lage war, vier Pferde jeweils ohne Trense, in Formation, mit und gegeneinander und überkreuz über einen „Schafsstall“ zu springen.
Helga Berrenrath bildete ihren Feivel, in enger Zusammenarbeit mit Hans-Jochen Webers, weiter zum Vielseitigkeitspferd aus. Nach anfangs ersten kleinen E-Geländeritten und Erfolgen, folgten A-Geländeritte, Springpferde- und Vielseitigkeitsprüfungen der Klasse A, sowie Geländepferdeprüfungen der Klasse L.
Schließlich erlangte sie 1998 in der Landesreit- und Fahrschule in Wülfrath die Qualifikation zum Reitwart FN.
Im Jahr 2001, nach 17 Jahren der Ausbildung und des Lernens, nahm Helga Berrenrath den nächsten „Wendepunkt“ in Angriff und begann all ihre Erkenntnisse und das noch größere Wissen ihres „Opa Webers“ in einem Buch, speziell für Kinder und Jugendliche, zusammen zu fassen: es entstand das Buch "Keeny - Geschichte eines Vollbluts".

