Foto: Marc Rühl

Unsere Ziele

Die Geschichte
Das Wissen um die Geschichte des Pferdes, um seine Bedürfnisse sowie die Kenntnisse im Umgang mit dem Pferd sind kulturgeschichtliche Güter. Diese gilt es zu wahren und nachfolgenden Generationen zu überliefern. Der physischen wie psychischen Gesundheit des Pferdes ist unabhängig von seiner Nutzung oberste Bedeutung einzuräumen.
 
Der Umgang
mit dem Pferd hat eine persönlichkeitsprägende Bedeutung gerade für junge Menschen. Wer auch immer sich mit dem Pferd beschäftigt, übernimmt die Verantwortung für das ihm anvertraute Lebewesen und die Haltung des Pferdes muss seinen natürlichen Bedürfnissen angepasst werden.

Die Nutzung
des Pferdes im Leistungs- sowie im allgemeinen Reit-, Fahr- und Voltigiersport muss sich an seiner Veranlagung, seinem Leistungsvermögen und seiner Leistungsbereitschaft orientieren. Die Beeinflussung des Leistungsvermögens durch medikamentöse sowie nicht pferdegerechte Einwirkung des Menschen ist abzulehnen.

Die Ausbildung
Der Mensch, der gemeinsam mit dem Pferd Sport betreibt, hat sich und das ihm anvertraute Pferd einer Ausbildung zu unterziehen. Ziel jeder Ausbildung ist die größtmögliche Harmonie zwischen Mensch und Pferd.

Die Verantwortung
des Menschen für das ihm anvertraute Pferd erstreckt sich auch auf das Lebensende des Pferdes. Dieser Verantwortung muss der Mensch stets im Sinne des Pferdes gerecht werden.

 
Pferdehaltung im Leistungs- und Freizeitsport bedeuten: Verantwortung, Einsatzbereitschaft, Mut, Entscheidungsfähigkeit, Kooperation  und Mannschaftsgeist.

Diese Werte möchten wir, die Redaktion ZEIT FÜR PFERDE, über das Medium Internet-TV-Magazin, gemeinsam mit den Experten aus unterschiedlichen Sparten vermitteln.

 

Die Harmonie von Mensch und Pferd

 

Der Mensch braucht die Pferde, aber das Pferd ist nicht auf die Menschen angewiesen. (Peter Pfister).

Besitzen wir erst einmal ein Pferd, dann tragen wir die Verantwortung dafür, dass es jedem Einzelnen gut geht. Alle Pferde sind wertvoll, verdienen Pflege und Zuneigung, egal ob jung oder alt, Weidepony oder Turnierpferd, Zuchthengst oder ausgedientes Schulpferd. Wir Pferdefreunde wissen, dass alle Pferde gleich gut behandelt werden müssen Pferde müssen richtig versorgt werden, sie brauchen Wasser und Futter, Licht und Luft, viel Bewegung und Kontakt zu anderen Pferden.

Gesundheit und Zufriedenheit des Pferdes sind wichtiger, als Erfolg um jeden Preis. Uns Pferdefreunden geht das Wohl jedes einzelnen Pferdes vor.

Pferde sind gute Lehrer, spüren Ungeduld und Unbeherrschtheit, belohnen Freundlichkeit und Geduld. Wir lernen gern von unseren Pferden!

Pferde und Menschen müssen miteinander lernen. Beide brauchen für den gemeinsamen Sport eine gute Ausbildung, die nie aufhört. Das wichtigste Ziel ist die harmonische Verständigung mit dem Pferd!

Pferde verfügen über unterschiedliches Talent und Leistungsvermögen. Wir  respektieren die natürlichen Grenzen eines Pferdes und beeinflussen seine Leistungsfähigkeit nicht durch Gewalt, Zwang und Medikamente.  Leistungen dürfen nicht erzwungen werden.

Pferde haben ein Recht auf ein würdiges Lebensende, Pferde haben ein kürzeres Leben als Menschen. Auch am Lebensende lassen wir Pferdefreunde unser Pferd nicht im Stich und ersparen ihm unnötige Angst, Schmerzen und Qualen.


Pferde und Menschen haben eine lange gemeinsame Geschichte, zwischen ihnen besteht seit Tausenden von Jahren eine enge Verbindung. Wir sind bereit, vom enormen Wissen früherer Zeiten und fremder Kulturen über Pferde zu lernen!

 
Foto: Gabrielle Metz - Leslie Desmond

Eine Homepage auch zum Schutz der Pferde